Film

Transformers


Schon seit meiner Kindheit geistern diese Roboter durch meine Fantasie, die sich zu Autos und Flugzeugen und alles mögliche verwandeln können. Was früher eine kindliche Story um ein paar Spielzeuge war, wurde nun aufwendig zu einem Action Tschinn-Bumm Spektakel aufgemotzt und man kann sagen es ist gelungen.
Man muss zu Beginn natürlich ein paar Abstriche machen. Ja, es werden platte ethische Aussagen gemacht, ja, riesengroße Roboter können sich in sehr kleine Autos komprimieren, nein, es gibt nichts cooleres als Mitglied der Army zu sein, und so weiter. Aber das muss man ja vor jedem Action Film. Wenn man bereit ist dies zu tun wird man einen kurzweiligen Abend haben, mit schönen Szenen und ein paar coolen Sprüchen.
Um noch ein paar Worte zur Story die zwar um die alte Geschichte herum aufgebaut wurden, aber trotz einiger "komischer Elemente" ziemlich glaubwürdig gebracht wurden. Die Autobots - die Guten angeführt von Optimus Prime - und die Decepticons - die Bösen, angeführt von Megatron - bekämpfen sich auf Erden um einen Kubus, den Allspark, der unglaubliche Macht verliehen soll. Das wars im großen schon. Und das mit mehr Explosionen und ihr habt einen guten Kinoabend.

9.8.07 01:15


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Children of Men


"Children of Men" ist eine Dystopie, die im Jahre 2027 die Menschheit an den Rand des Abgrundes stellt. Der Jüngste Mensch ist 18 Jahre alt, keiner weiß, warum die Menschheit kollektiv Unfruchtbar geworden ist. Aus Angst vor dem Untergang werden die Regime der Erde zunehmend Totalitär und die ständige Angst kehrt das Schlimmste aus den Menschen hervor. So wird zb auf die jüngsten Entwicklungen in Sachen Terrorismus und politische Praktiken Bezug genommen.
Auch Theodore Faron, die Hauptperson der Geschichte, sieht sich in diesem Strudel aus Depression, Terror und Drogen gefangen. Doch alles ändert sich, als der die 18 Jährige Schwarze Kee trifft.


Rein technisch zeichnet sich dieser Film durch extrem lange ungeschnittene Szenen aus und durch seine kalte Färbung, die seit "Königreich der Himmel" erfolgreichen Einsatz findet. Clive Owen, der den Hauptcharakter spielt ist für mich zwar immernoch "King Arthur" und ich habe mich des öfteren gefragt wo denn Excalibur geblieben ist, aber bald denkt man an nichts anderes mehr, bald ist man tief in die packende Story eingetaucht, in der Angst, Gewalt und Beklemmung so normal zu sein scheinen.

In Amerika bekam der Film ein "R" Rating, soll heißen erst ab 17, ansonsten in Begleitung eines Erwachsenen. Ich führe das nicht unbedingt auf die Gewaltdarstellung oder die Nacktheit (Oh Schreck, man sieht doch tatsächlich einen afro amerikanischen Nippel!) zurück, sondern eher auf das Anarchistische Gedankengut, das der Film Verbreitet. Genau wie es zb mit Fight Club und dessen Rating war, die größte Sorge ist wohl, dass die Jugendlichen Geschmack daran finden könnten, gewaltsam das System zu hinterfragen. So bleibt es eben bei der bloßen Gewalt.

7.8.07 01:40


300

300 spaltet die Zuseher in 2 Lager auf, die einen sind beeindruckt, die anderen angewidert. Da wurden viele Vorwürfe gemacht. Der Film sei nicht realistisch, er sei ein Nazi-epos, und unglaubwürdig da zu stark überzeichnet. Ich denke, dass Filmen dieser Art, zumindest auf manchen Sektoren wie zb Action, die Zukunft gehören wird. Es ist ähnlich zur entwocklung der malerei nachdem die Photographie auftauchte. Das realitätsnahe war nicht mehr spannend, der Expressionismus entstand.
Man könnte 300 im Hinblick auf Grafik expressionistisch nennen. Die Überzeichnung ist wirklich sehr stark, doch mir fiel sie zu keiner Zeit des Filmes störend auf. Man muss eben Abstriche in Sachen Realismus machen, wie zb, dass 300 Mann nur spärlich bekleidet und ohne Proviant losziehen um zu kämpfen. Oder das Wolfaugen rot glühen. Aber hier geht es nicht um Realismus.
Die wirklichen Stärken des Filmes sind das Darstellen eines Ideals. Wie man zu diesem Ideal steht bleibt jedem sich selber überlassen, dass Ehre so eng an ein Land geknüpft wird ist vielleicht auf den ersten Blick problematisch, aber wenn man den Film in geschichtlichem Kontext sieht und das ewige hinweisen auf Hitler einmal beiseite lässt, ist Ehre und Pflichtgefühl nichts schlechtes und deren Ausübung war realistisch dargestellt.

Ich reihe mich also ein in die Gruppe derer, denen der Film aufgrund der Intensität gefallen hat.

6.5.07 20:25


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