Dozer - 5. Oktober, Arena

Da man niemals auslernt habe ich auch diesmal wieder etwas dazugelernt. „Beginn 20:00“ bedeutet in der Arena, dass um diese Uhrzeit der Sound check fast beendet ist. Beginn der Show ist dann um 20:45. Gut, sah ich mir inzwischen das feil gebotene Material an. Die Tshirts sahen ganz nett aus, 13 euro, Hoodie für 30. Dazu einige Cds, auch von der Band „Demon Cleaner“ die, wie der name vermuten lässt, ein ziemlicher Kyuss Klon ist. Ich kaufte mit die limitierte Tour Split EP von Dozer/Brain Police. Für 7 Euro sehr vernünftig.
Den musikalischen Anfang haben dann die Niederösterreicher von Stone Circus gemacht. Auch wenn sie aus unseren landen kamen verstand ich zuerst kein Wort der Ansagen, bis dann einmal das wort „wurscht“ viel und ich wusste ich müsste auf Dialekt achten und tatsächlich, es funktionierte. Sie wahren schön tief gestimmt, der Sound war gut, einzig der Sänger hatte das Mikro schlecht eingestellt, sodass man ihn vor lauter brummen kaum verstand. Nach einer halben Stunde war dieser Abschnitt leider schon beendet. Nach einer sehr kurzen Umbaupause kamen Brain Police an die Reihe – 4 Menschen die alle als Wrestler hätten durchgehen können legten sehr rockig los. Die 4 netten Bären aus Island heizten die Stimmung richtig gut an, dazu kam noch ein Kyuss Cover (Green Machine) das sehr solide vorgetragen wurde. (Als der Sänger sagte nun käme ein Cover eines coolen Songs schrie einer aus der Menge „King of the Road says you move to slow!“ – ein intertextueller Verweis quasi.) Der Bass brummte durchgehend so richtig tief und man verstand den Sänger viel besser.
Dozer, der Hauptakt des Abends erschienen kurz nach 22:30 auf der Bühne. Zuerst war der Sound nicht wirklich ideal, doch das besserte sich nach kurzer Zeit wegen dem emsigen Einsatz der Soundtechnikerin. Die Mitglieder von Brain Police nahmen derweilen hinten Platz, um sich der Show von Dozer ebenfalls hinzugeben. Es wurde viel vom neusten Album gespielt, Drawing Dead; Born a Legend; Until men exists no more; The Room, the River, the Revolver; Let the Shit Roll; The Hills have Eyes, und als krönender Höhepunkt, mit mehr Drumming versehen, der 10 minütige Epos Omega Glory. Einzig hier hat gestört, dass man komplett auf die markante Leadguitar verzichtet hat. Ansonsten ein sehr guter Auftritt.  

Fazit: 8/10 Punkten 

6.10.07 02:13
 


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