Bei diesem Roman handelt es sich um eine besondere Art der Dystopie, der sogenannten "Alternativweltgeschichten" oder, um den holprigen Ausdruck zu vermeiden, eine "Elsworlds-story" (letzterer begriff kommt aus der Comicsparte).
Der Autor stellt sich die Frage, was eigentlich passiert wäre, wenn Roosevelt frühzeitig erschossen worden wäre und die USA nicht aus dem Wirtschaftstief hätte führen können. Die Antwort ist recht niederschmetternd - die Achsenmächte, vor allem Deutschland und Japan hätten den Krieg gewonnen, Amerika wäre besetzt. In dieser Welt spielt sich nun das Leben der Handelnden Personen ab, die meisten der Nazigrößen gab es wirklich. Fast alle Charaktere werde im Verlauf der Handlung auf ein Buch aufmerksam, das "Die Plage der Heuschrecken" heißt. In diesem Buch wird innerhalb der Alternativwelt eine Alternativwelt geschildert, in der Deutschland und Japan den krieg verloren hätten. Dennoch ist in dieser Welt nicht alles so wie in der Unsrigen...
Spannend ist der Science Fiction Anteil der gegen Ende hin Stärker wird - so erkennen Zwei der Charaktere, dass sie in einer nicht Realen Welt leben, und einer sieht wie im Wahn die "andere", unsere Realität. Dick ist aufgefallen, dass das Ende des Buches dem genialen Rest nicht wirklich gerecht wird und so versuchte er, 11 Jahre später, eine Fortsetzung zu schreiben, die er dann aber (gottseidank) verwarf. In ihr hatten die Nazis es geschafft, durch einen Realitätsnexus in unsere Realität einzudringen. Diese "absurde Träumere" würde den ganzen drückenden Ernst des Buches zerstören. Sie landete zurecht im Papierkorb.
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