
"Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn."
Dieser Satz ist in der Kurzgeschichte um die es hier geht ein Zentraler, was er bedeutet wird natürlich nicht verraten.
Nur so viel sei gesagt: In dieser Geschichte, die als eine der besten des Horroraustors H.P. Lovecraft gilt, wird die Vorstellungskraft des Lesers aufs höchste beansprucht. Der, in der damligen Zeit übliche, Stil des erzählens wird auf höchstem niveau durchgehalten, so wird die ganze Geschichte sehr indirekt erzählt, durch Zeitungsausschnitte und Tagebucheinträge geschmückt und mit unbekannten Dokumenten und Mythologie garniert.
Lovecraft greift den romantischen (Romantik im Sinne des epochemachenden Stiles) Topos der "gefundenen Dokumente" auf, der ein sehr beliebter war. In selbigen wird natürlich auch nicht klar beschrieben, was vor sich ging, eher wird oft auf ein unglaubliches Übel angespielt, das irgendwo, unerkannt und ungekannt, lauert. Der einzelne mensch ist diesem Wesen schutzlos ausgeliefert.
In seinem ganzen Schreibstil, der bewusst altertümlich und archaisch anmuten soll, versteckt sich einige Gesellschaftskritik, so ist das Tor für das Übel in manchen Geschichten eine Verfallene Kirche, die Wissenschaften nehmen ebenso einen wichtigen platz ein (ebenso ihre Grenzen) und doch scheint so manches nicht erklärbar zu sein für das rationale Auge...
Links: Geschichte des Cthulhu Mythos
H.P. Lovecraft - ein Leben