Porcupine Tree - The Sound of Muzak

Hear the sound of music
Drifting in the aisles
Elevator prozac
Stretching on for miles


Hör den Klang der Musik
Er driftet in die Unwichtigkeit
Fahrstuhl Beruhigungsmitte
Zieht sich über Kilometer

The music of the future
Will not entertain
It's only meant to repress
And neutralise your brain


Die Musik der Zukunft
Wird nicht unterhalten
Sie ist nur dazu da zu Unterdrücken
Und um dein Hirn auszuschalten

Soul gets squeezed out
Edges get blunt
Demographic
Gives what you want


Die Seele wird herausgequetscht
Die Kanten werden Stumpf
Die Bevölkerungsstatistik
Gibt dir was du willst

Now the sound of music
Comes in silver pills
Engineered to suit you
Building cheaper thrills


Nun kommt der Klang der Musik
In silbernen Pillen
Konstruiert um dir zu passen
Sie erschafft billiges Erschauern  

The music of rebellion
Makes you wanna rage
But it's made by millionaires
Who are nearly twice your age


Die Musik der Rebellion
Macht dich wütend
Aber sie wurde von Millionären gemacht
Die fast doppelt so alt sind wie du

One of the wonders of the world is going down
It's going down I know
It's one of the blunders of the world that no-one cares
No-one cares enough


Eines der Wunder der Welt ist im Niedergang
Es geht abwärts, ich weiß
Es ist einer der Fehler der Welt, für die sich keiner interessiert
Keiner interessiert sich genug

 

Bei der heutigen Art, Musik zu vermarkten, sagt dieser Song wohl alles. 

20.9.07 22:36


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Joanna Newsom – 16. September, WUK

Das WUK ist, vorab gesagt, eine sehr schöne Location, der Arena ähnlich aber mit mehr Pflanzen. Wir waren etwas zu früh dort und konnten daher immer mehr Leute eintrudeln sehen, Leute aller Altersklassen und Sparten. Ich glaube nicht dass ich bei einem Konzert je so viele Leute über 40 gesehen habe.
Nun denn, mit 10 minütiger Verspätung betraten zwei Herren mit Bart und einer Gitarre die Bühne – die Moore Brothers. Die beiden waren recht amüsant und sichtlich aufgeregt. Sie erzählten uns, sogar auf Deutsch, dass sie aus Amerika kämen und dass sie Verwandte her hätten. Und das letzte mal als sie in Wien spielten, wäre das vor 5 Leuten gewesen – alles Verwandte! So ganz glaube ich ihnen das nicht aber ihre Art machte sie symphatisch. Die Gitarre wechselte eigentlich nach jedem Lied hin und her und singen konnten beide auch sehr gut – erinnerten mich ein wenig an Simon & Garfunkel, auch wenn die wirklich besondere Stimme von Garfunkel fehlte. Nach diesem kurzweiligen Auftritt freuten wir uns schon auf Joanna. Und siehe da eine kleine zarte Frau schwebte auf die Bühne – tosender Applaus. Ihre Band brachte sich auch in Stellung – ein Schlagzeuger, eine Violinenspielerin und ein…naja Allroundmensch an Saiteninstrumenten. Da erkannte ich auch das einzige Problem am WUK – die Bühne war zu niedrig, man konnte Joanna kaum sehen da sie ja die ganze Zeit an der Harfe saß. Aber es ging ja eh um die Musik und die war fantastisch. Vor allem das Drumming hat mich Live um einiges mehr begeistert als auf Platte, Joannas Stimme war in echt wirklich so voluminös, so piepsig und schräg – und das alles während ihre Hände die ganze Zeit über die Saiten flogen. Tiefer Respekt für dieses zart aussehende Mädchen (sie ist 22), sie muss Sehnen wie Drahtseile haben. Ihr einziger Kritikpunkt an der Sache war, dass ihr zu heiß war, bei 2 Spots und andauernder Bewegung aber auch verständlich. Zwischen jedem Song (ich glaube Y’s wurde komplett durchgespielt) gab es wirklich starken Applaus, der alle beteiligten Künstler sichtlich freute.
Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit hab es noch „Milk Eyed Mender“ als Zugabe und wir verließen das WUK schwebend, mit Harfenklängen im Ohr, in die Herbstnacht.

Fazit: 9/10 Punkten
18.9.07 01:09


Kinski - Down Below it's Chaos (2007)

Kannte ich doch von Kinski bisher nur ein Lied wirklich, „Hot Stenographer“ vom letzten Album „Alpine Static“ (das sich durch ein furchtbar einprägsames Riff in meinem Gehörgang festsetzte) so bin ich über das neue Album doch überrascht. Es klingt so ganz anders.
„Crybaby Blowout“ klingt nach Wüste. Nicht dass es langweilig und immer das selbe (Sand!) wäre, sondern im guten Sinne des Wortes, nach Stoner Rock. So richtig hübsch dreckige Gitarre. Nach 50 Sekunden tut sich etwas mehr, der Song nimmt langsam fahrt auf. Um 1:15 herum ist es dann geschehen, wir sind gestartet, das Flugzeug ist abgehoben, aber es wird immer noch weiter Gas gegeben. Sehr viel gemächlicher beginnt der zweite Song „Passwords & Alcohol“. Allerdings wurde der dreckige Sound sehr schön herübergerettet. Das Drumming macht die ganze Sache auch eher „Layed-back“. Die sich gegen Ende aufbauende Soundwand macht doch gleich Lust auf mehr. So entspannt geht es dann auch weiter, mit ebenso gutem Gitarrensound, der zum mitwippen einlädt.
„Boy, was I mad!“ beginnt auch harmlos ruhig, doch kurz nach 2 Minuten wird der Gashahn wieder kräftig aufgedreht, die Gitarre gibt herrschsüchtig den Ton an. Bei 3:30 schaltet sich ein ebenso einprägsames Schlagzeug dazu. Nach und nach explodiert alles, bevor es kurz vor Ende wieder ruhig wird. Wow, was für 7 Minuten!
„Argentina Turner“ ist ein ruhiges Zwischenstück, im Anschluss daran geht es dann daran, einen Zug zu erwischen und dieser Stress wird in „Child had to catch a Train“ sehr gut dargestellt.
Plan, Steal, Drive beginnt wiederum sehr leise und langsam, was den heftigen Ausbruch noch heftiger erscheinen lässt. Die letzten beiden Tracks bleiben auf dem hohen Niveau und dem Stil des Albums treu, und machen noch mal kräftig Lust auf Wüste. Empfehlung von mir!
17.9.07 21:36


Mogwai - Travel is Dangerous

Who might know of this?
The notes we left
Our final thoughts
And we knew they'd get us out


Wer könnte davon Wissen?
Die Nachrichten die wir zurückgelassen haben
Unsere letzten Gedanken
Und wir wussten doch sie würden uns hier heraus bekommen

Sink, sink
Drowned by our country
Old machine
Is crushed and forgotten
Never surface again

Sinken, Sinken
Ertränkt von unserem Land
Die Alte Maschine
sie ist zerdrückt und vergessen
wird nie wieder auftauchen

The air runs out
The captain's first
So we take to memories
And layers of clothes

Die Luft geht zu Ende
Der Kapitän zuerst
Also nehmen wir unsere Erinnerungen
und Schichten von Kleidung

Up there the family weeps
Outside hammers
Noises sound like the end
And we will never see them

Da Oben weint die Familie
Was sich draussen befindet, hämmert
Lärm klingt wie das Ende
Und wir werden sie nie sehen

Sink, sink
Drowned by our country
Great machine
Is crushed, old and rotten
Never surface again

Sinken, Sinken
Ertränkt von unserem Land
Die Große Maschine
sie ist zerdrückt, alt und verrottet
wird nie wieder auftauchen

 

Dieser Song ist einer der melancholischsten die ich kenne. Er handelt vom russischen Atom U-boot "Kursk" das 2000 auf grund gelaufen ist. Die russische Regierung wollte länger keine Hilfe von anderen Ländern annehmen um die 118 Seeleute zu retten. Als sie schließlich einwilligten, war es zu spät. Es gab keine überlebenden.

11.9.07 21:34


Russian Circles - Enter


Wie die Red Sparowes sollen sie klingen und wie Pelican. Geht das denn zugleich? Ich muss sowieso gestehen, der vergleich mit Pelican klingt für mich eher weiter hergeholt. Da doch eher die Sparowes.
Nicht dass Russian Circles nicht ihren eigenen Stil hätten, es hilft einem nur, damit man weiß, was einen erwartet: Großartiges. Das Album „Enter“ ist 2006 erschienen und allem Anschein nach ihre erste Veröffentlichung ( Abgesehen von einem Demo konnte ich sonst keine Infos über anderes Material auftreiben ).
Was sich besonders hervorhebt ist das schöne Drumming das in ruhigeren Passagen perfekt angepasst ist und dann, wenn es lauter wird, als erstes losprescht. Ausserdem gibt es einen Track, einen der besten will ich meinen, nämlich „Death Rides a Horse“ zum kostenlosen legalen Download auf Last.fm. Da die Server gerade nicht funktionieren habe ich das Lied woanders hochgeladen, und es steht nun hier bereit.

Tracklist:
01. Carpe
02. Micah
03. Death Rides a Horse
04. Enter
05. You Already Did
06. New Macabre

Similar Artists: Red Sparowes, Yndi Halda, Caspian, Mono, Explosions in the Sky, im weiteren Sinne Post Rock

11.9.07 00:31


3.9.07 01:04


Deadsoul Tribe - A Lullaby for the Devil (2007)

Wow, was für ein Basslauf, das macht Appetit. Düster. Mit Shouts. Ist das die richtige Band? Seit wann sind Deadsoul Tribe so groovig? Also wenn das nicht ein Opener nach Maß ist, dann weiß ich nicht.
Der zweite Song, der längste mit über 8 Minuten Spielzeit, kommt recht gemächlich aus den Boxen – zu Beginn. Nach ein paar Minuten geht es heftig nach Vorne. Dieses auf Und ab bleibt dem Song erhalten, bis kurz nach der Hälfte die allseits bekannte Flöte so richtig schön ertönen kann. Das Schlagzeug klingt nach Marschmusik, kurz vor Ende – wieder diese herrlichen Riffs mit Piano verbunden.
„Here come the Pigs“ – Flüstergesang hat man bei der Tribe noch nie vernommen, steht ihnen gut, schon wieder so düster. Nach einem sehr abrupten Ende ist man sofort im nächsten Song – „Lost in You“.
Die altbekannte Stimme erschallt, in altbekannter Stimmlage. Ja irgendwie auch altbekanntes Thema, der Song zieht sich ein wenig in die Länge auch wenn manche Textzeilen sehr schön das verliebt sein beschreiben.
„A Stairway to Nowhere“ besingt meine Vorstellung davon, wenn das Unterbewusstsein zu einem sprechen würde. Hier hört man, was es wohl zu erzählen hätte.
„The Gosamer Strand“ – ein Instrumental – beginnt recht schnulzig. Klavier, Flöte. Doch nach einer Minute – wie Balsam – erklingt die Gitarre. Gerade noch mal gerettet. Interessant dafür, wie schnell man so eine Flöte spielen kann. Zieht sich gegen Ende aber auch etwas. Frischer Wind muss her.
Ein Grollen! Das ist wohl der nächste Song „Any Sign at all“. Ah! Ein bratendes Riff. Bass. Heftiger! Ich muss zugeben die Flöte zuvor hat gegen Ende schon etwas genervt. „Everyone is looking for a Sign“. Das stimmt wohl. Ein sehr schön heftiger Ausbruch bei 4:30 macht diesen Song zu einem der besseren der Platte.
„Fear“ beginnt wieder langsamer, Acoustic-Gitarre, schmelzende Stimme. Ja ich habe beinahe Angst. Allerdings gibt es dazu keinen Grund, der Song rauscht recht harmlos an einem vorbei.
„Further Down“ sägt sich gleich viel angenehmer in den Gehörgang. Überhaupt liegen der Deadsoul Tribe diese härteren Songs viel besser, ich frage mich, warum sie so oft auf „sanft“ machen wollen.
Womit wir auch schon beim letzten Song, dem Titeltrack wären. Piano. Und der rest…klingt harmlos irgendwie.
Es bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück. Die Härteren Passagen sind ihnen sehr gut gelungen, leider gibt es derer zu wenige. Die langsamen teile sind im besten Falle Harmlos, im schlechtesten langweilig.
30.8.07 23:20


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