Ärgernisse

Die Babsyshambles scheinen in Wien recht beliebt zu sein. Die Karten für den noch recht weit entfernten Auftritt sind ausverkauft. Schade drum.

Noch viel ärgerlicher: 65daysofstatic kommen nach Wien, in den Gasometer. Nachteile: Sie sind "nur" Vorband für The Cure, und alleine für eine Vorband die 47 Euro auszugeben ist nicht akzeptabel.

Die Queens of the Stone Age kommen überraschenderweise wieder nach Wien, diesmal in den Gasometer. Da ich sie in letzter Zeit 3 mal gesehen habe werde ich dieses mal wohl auslassen. Noch dazu ist die Arena, vor allem Open Air eine bessere Location für die Queens als das Gasometer.

Das neue Seether Album ist...langweilig. Die Texte drehen sich immernoch um genau das eine Thema des Gefühls der Unzulänglichkeit. In jedem Song ist die Rede davon, dass "die Anderen" einen immer ausgrenzen, etc. Alles schonmal dagewesen, und musikalisch hat sich auch nichts geändert.

Zwei Tracks die mir momentan sehr gut gefallen ist zum einen "...and we climb" von Hrsta und "Flood ( Part I )" von Boris. Beide sind eher ruhig, langsam, langezogen. s passt irgendwie zum Wetter, man kan sich dazu entspannen.

1.11.07 02:12


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News

Das neue Puscifer Album "V is for Vagina" vom Tool Mastermind M. Keenan plätschert beim ersten hören recht unspektakulär an einem vorbei. Der einzige Song der sich bei mir sofort festgesetzt hat, hat es leider nicht so auf das Album geschafft. Ich meine "The Undertaker (Renholder Mix)". Bin gespannt ob sich mein Ersteindruck noch ändert, ich gebe Keenen jedenfalls noch eine Chance.

Das neue Hrsta Album ( "Ghosts will come and kiss our Eyes" ) ist dagegen sehr gut angekommen bei mir. Nach dem Übertrack "...and we climb" hatte ich schon recht hohe erwartungen, die aber nicht enttäuscht wurden. Ein durchwegs Atmosphärisches Werk, könnte wohl ein guter Soundtrack zum Herbst werden.

Das neue Murcof Album ( "Cosmos" ) ist sehr komplex, wie mir scheint. Wie alle Werke von Murcof muss ich es erst wirken lassen. Es hat mir beim ersten hören gleich gut gefallen, auch wenn es nicht von dieser Welt zu sein scheint.

Wo wir bei abgehobenen Menschen sind: es gibt eine neue Scheibe von Coheed and Cambria. "No World for Tomorrow" heißt das Spektakel und setzt die Story fort, um die es bei einer mittlerweile 4 Teile umfassenden Saga geht. Diesmal, nach dem ersten hören, kommen sie mir noch so verspielt vor, mehr gerade heraus. Auch wenn der Eunuchengesang erhalten geblieben ist irgendwie soliderer Rock.

Soilwork rauscht mit "Sworn to a Great Divine" auch recht harmlos an mir vorbei. Hie und da ein gutes Riff, eine knüppelnde Stelle, ja.

Ricardo Villalobos hat es mit "Fabric 36" geschafft, sich in meinen Gehörgängen festzusetzen. Selten hat so minimal-electro so viele Ohrwürmer hervorgebracht. Na gut, so minimal ist das nun auch nicht.

Radiohead, das neue Seether und das neue Sigur Rós Album und das Rob Zombie Live Album brauchen noch etwas. Ganz großes Namedropping.

29.10.07 23:03


Neuerscheinungen!

Ich möchte nur kurz auf einige Neuerscheinungen hinweisen. Kurze Reviews dazu folgen sobals ich mich mehr eingehört habe.

Murcof - Cosmos
Radiohead - In Rainbows
Goldmund - Two Point Discrimination
Hrsta - Ghosts will come and kiss our Eyes
Ricardo Villalobos - Fabric 36
12.10.07 18:17


Dozer - 5. Oktober, Arena

Da man niemals auslernt habe ich auch diesmal wieder etwas dazugelernt. „Beginn 20:00“ bedeutet in der Arena, dass um diese Uhrzeit der Sound check fast beendet ist. Beginn der Show ist dann um 20:45. Gut, sah ich mir inzwischen das feil gebotene Material an. Die Tshirts sahen ganz nett aus, 13 euro, Hoodie für 30. Dazu einige Cds, auch von der Band „Demon Cleaner“ die, wie der name vermuten lässt, ein ziemlicher Kyuss Klon ist. Ich kaufte mit die limitierte Tour Split EP von Dozer/Brain Police. Für 7 Euro sehr vernünftig.
Den musikalischen Anfang haben dann die Niederösterreicher von Stone Circus gemacht. Auch wenn sie aus unseren landen kamen verstand ich zuerst kein Wort der Ansagen, bis dann einmal das wort „wurscht“ viel und ich wusste ich müsste auf Dialekt achten und tatsächlich, es funktionierte. Sie wahren schön tief gestimmt, der Sound war gut, einzig der Sänger hatte das Mikro schlecht eingestellt, sodass man ihn vor lauter brummen kaum verstand. Nach einer halben Stunde war dieser Abschnitt leider schon beendet. Nach einer sehr kurzen Umbaupause kamen Brain Police an die Reihe – 4 Menschen die alle als Wrestler hätten durchgehen können legten sehr rockig los. Die 4 netten Bären aus Island heizten die Stimmung richtig gut an, dazu kam noch ein Kyuss Cover (Green Machine) das sehr solide vorgetragen wurde. (Als der Sänger sagte nun käme ein Cover eines coolen Songs schrie einer aus der Menge „King of the Road says you move to slow!“ – ein intertextueller Verweis quasi.) Der Bass brummte durchgehend so richtig tief und man verstand den Sänger viel besser.
Dozer, der Hauptakt des Abends erschienen kurz nach 22:30 auf der Bühne. Zuerst war der Sound nicht wirklich ideal, doch das besserte sich nach kurzer Zeit wegen dem emsigen Einsatz der Soundtechnikerin. Die Mitglieder von Brain Police nahmen derweilen hinten Platz, um sich der Show von Dozer ebenfalls hinzugeben. Es wurde viel vom neusten Album gespielt, Drawing Dead; Born a Legend; Until men exists no more; The Room, the River, the Revolver; Let the Shit Roll; The Hills have Eyes, und als krönender Höhepunkt, mit mehr Drumming versehen, der 10 minütige Epos Omega Glory. Einzig hier hat gestört, dass man komplett auf die markante Leadguitar verzichtet hat. Ansonsten ein sehr guter Auftritt.  

Fazit: 8/10 Punkten 

6.10.07 02:13


Tool - Stinkfist

Something has to change.
Un-deniable dilemma.
Boredoms not a burden
Anyone should bear.


Irgendwas muss sich ändern.
Das Dilemma ist nicht zu leugnen.
Langeweile ist eine Bürde,
Die niemand je tragen sollte.

Constant over stimulation numbs me
But I wouldnt want you
Any other way.


Andauernde Überstimulation betäubt mich
Aber ich würde es
Gar nicht anders wollen

Just, not enough.
I need more.
Nothing seems to satisfy.
I said, I dont want it.
I just need it.
To breathe, to feel, to know Im alive.

Nur, nicht genug,
ich brauch mehr
Nichts scheint zu befriedigen
Ich sagte ich will es nicht,
ich brauch es einfach
Zum Atmen, zum Fühlen um zu wissen das ich lebe

Finger deep within the borderline.
Show me that you love me and that we belong together.
Relax, turn around and take my hand.


Fingerbreit über der Grenze
Zeig mir, dass du mich liebst und das wir zusammengehören
Entspann dich, dreh dich um und nimm meine Hand

I can help you change
Tired moments into pleasure.
Say the word and well be
Well upon our way.

Ich kann dir helfen
Langweilige Momente in Lust zu verwandeln
Sag nur ein Wort und wir werden
Schon auf dem Weg sein.

Blend and balance
Pain and comfort
Deep within you
Till you will not want me any other way.


Mischung und Balance
Schmerz und Wohlgefühl
Tief in dir
Bis du es nicht mehr anders haben willst

But, its not enough.
I need more.
Nothing seems to satisfy.
I said, I dont want it.
I just need it.
To breathe, to feel, to know Im alive.


Aber es ist nicht genug
Ich brauch mehr.
Nichts scheint zu befriedigen.
Ich sagte ich will es nicht,
ich brauch es einfach
Zum Atmen, zum Fühlen um zu wissen das ich lebe

Knuckle deep inside the borderline.
This may hurt a little but its something youll get used to.
Relax. slip away.


Bis zu den Knöcheln jenseits der Grenze
Es mag ein wenig weh tun aber du gewöhnst dich daran
Enstpann dich, lass los.

Something kinda sad about
The way that things have come to be.
Desensitized to everything.
What became of subtlety?


Irgendwie hat es was trauriges
So wie die Dinge liegen.
Unempfindlich gegenüber allem
Was wurde aus allem Scharfsinn?

How can it mean anything to me
If I really dont feel anything at all?
Ill keep digging till,
I feel something.


Wie kann mir das nur etwas bedeuten,
wenn ich doch gar nichts fühle?
Ich grabe weiter,
bis ich etwas fühle.

Elbow deep inside the borderline.
Show me that you love me and that we belong together.
Shoulder deep within the borderline.
Relax. turn around and take my hand.


Bis zum Elbogen über der Grenze
Zeig mir dass du mich liebst und das wir zusammengehören.
Bis zur Schulter über der Grenze
Entpsann dich, dreh dich um und nimm meine Hand.

5.10.07 01:03


Truckfighters/Firestone - Fuzzsplit of the Century

Wow, also der Titel stimmt. Selten habe ich es so herrlich brummen gehört und jedesmal war es mir eine Freude. Sehr wie frühe Fu Manchus und Slo Burn. Herrlich dieses übersteuern des Basses. Herrlich diese Stimmen. Die ersten fünf Tracks gehören den truckfighters, die letzten fünf den mir bis dato unbekannten Firestone (von denen man ansonten irgendwie auch nichts findet).

Hier jedenfalls kann man sich zwei Tracks komplett runterladen, aber leider nicht die besten der EP, die sind für mich nämlich "New Woman" von den Truckfighters und "High Ride" von Firestone. Unbedingt anhören! 

24.9.07 01:50


Road Trip to Outta Space

Für ein etwas anderes Festival sei hier Werbung gemacht. Das "Road Trip to Outta Space" Festival erstreckt sich von 7 bis 9 November. Es findet komplett in der Arena statt, leider nur in der kleinen Halle. Jeder tag einzeln kostet 12€, ein Drei Tagespass 30€.

Tag 1 Lineup:
Alabama Thunderpussy (us)
Firebird (uk)
Solrize (a)

Tag 2 Lineup:
Truckfighters (swe)
Hypnos 69 (bel)
Sundust (a)
+ Special Guest

Tag 3 Lineup:
Electric Eel Shock (jap)
Colour Haze (d)
Stöner Kebab (ita)

Das Lineup bestätigt die vermutung, die man beim Klang des Festival Namens schon hatte: Stoner Rock, SPace Rock, verzerrte Gitarren, Wüste, Staub, Bier. Toll, dass auch der heimische Stoner Nachwuchs einmal zum Zug kommt, neben Größen wie Colour Haze und Alabama Thunderpussy.
20.9.07 23:53


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