Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra & Tra-La-La Band

Sie sind zurück, eines der Projekte des äusserst umtriebigen Godspeed You! Black Emperor Mastermindes Efrim Menuck. Das ist die Gute Nachricht, die Shclechte ist, dass das Projekt GY!BE auf Eis liegt. Hier nachzulesen.

Das neue Album wurde "13 Blues For Thirteen Moons" genannt. Die Tracklist enthält 16 Songs, von denen aber die ersten 12 nu um die 5-10 sekunden lang sind und nur darauf abzielen, das Album bei Track 13 beginnen zu lassen. Die richtige Tracklist sieht wie folgt aus:

13. 1,000,000 Died to Make This Sound
14. 13 Blues For Thirteen Moons
15. Black Waters Blowed/Engine Broke Blues
16. BlindBlindBlind

Beim ersten mal durchhören ein Genuss. 

11.2.08 15:28


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Earth - Pentastar: In the style of Demons

 
In vorliegendem Werk hat sich der Mann, der hinter „Earth“ steht, Dylan Carlson, mehr dem dreckigen, basslastigen Sound des Rocks verschrieben. Im Gegensatz zu ihren beiden Vorgängeralben, die im Bereich des Drone Metal stilbildend waren, wird bei diesem Album auf mehr Eingängigkeit wert gelegt. So ist der 6. Track beispielsweise ein Remake eines Jimi Hendrix Klassikers. Auch die ewig wiederholten, meditativ verzerrten Drone Passagen sind gewichen, an ihrer Stelle hämmern sich einem Bass und schweres Schlagzeug in den Kopf. Fast ist man versucht, Stoner Rock vergleiche heranzuziehen, nicht alleine wegen des Covers, das gut und gerne von Fu Manchu hätte stammen können.

Tracklist:
1. Introduction
2. High Command
3. Crooked Axis for String Quartet
4. Tallahassee
5. Chariotter (Temple Song)
6. Peace in Mississippi
7. Sonar and Depth Charge
8. Coda Maestoso in F-flat Minor

Similar Artists: Sunn O))), Boris, Old Man Gloom, Lotus Eaters, im weiteren Sinne Isis, Jesu, Doom Metal und Stoner Doom allgemein

Links:
Earth's Wikipedia Seite

4.1.08 23:23


Resümee

Das Jahr 2007 ist fast vorüber, es wird Zeit für ein musikalisches Resümee.

Die Top 3
Swod – Sekunden
Pelican – City of Echos
Explosions in the Sky – All of a Sudden I Miss Everyone


Meine Lieblingsalben 2007
65daysofstatic – The Destruction of small Ideas
Fennesz Sakamoto – Cendre
Fu Manchu – We must Obey
Helios – Ayres
Hrsta – Ghosts will come and kiss our Eyes
Leech – The Stolen View
Nine Inch Nails- Live: Beside You in time [DVD]
Pole – Steingarten
Porcupine Tree – Fear of a blank Planet
Queens of the Stone Age – Ery Vulgaris
Scraps of Tape – This is a Copy is this a copy


Positive Überraschungen

Kinski – Down below its Chaos
Earthless – Rythms from a Cosmic Sky
Kreisky – Kreisky
Nest - nest


Enttäuschungen 2007

Linkin Park – Minutes to Midnight
Nine Inch Nails – Year Zero
Marilyn Manson – Eat me, drink me
Seether - Finding Beauty In Negative Spaces
21.12.07 23:30


Colour Haze - 9. November, Arena

Mein Höhepunkt des ganzen Road Trip to Outta Space Festivals sollten Colour Haze werden. Doch zuerst spielten die Italiener von Stöner Kebab, die ich zuvor nicht kannte. Sie spielten, glaube ich 4 Songs, jeder mit einer Länge von ca 10 Minuten. Sehr heftig drückende Riffs und ein wirklich sehr tolles Drumming ergänzten sich perfekt um die Nackenmuskeln ins Beben zu bringen. Eine sehr schöne 45 minütige Einstimmung (und Aufwärmübung).
Alsdenn, dann war es soweit. Dass der Sound an diesem Tag bisher so perfekt war, lies mich frohlockend dem Auftritt von Colour Haze entgegensehen, die aber leider nicht Hauptact waren.
Zu Beginn hat sich der Sänger erstmal einen Ofen angezündet, der so groß war wie mein Kopf. Danach ging es sichtlich entspannt zum Soundcheck, wo schon jeder kleine Gitarrenpart mit Applaus bedacht wurde. Begonnen wurde der Auftritt mit "Aquamaria", wie üblich. Danach wurde die frohe Botschaft verkündet, dass ein neues Album im entstehen sei, für das die Aufnahmen bald anfangen würden und dass das Lied "Moon", das als nächstes gespielt würde ein Teil davon sein würde. Wow, also ich kann das neue Album kaum mehr erwarten, Moon hat mich gepackt. Danach wurde der 20 Minütige Epos "Peace, Brothers and Sisters!" durchgeackert. Dann gab es "Tempel". Danach, wenn ich kein Lied vergesse, "Love" das sehr schön eingeleitet wurde: "Was wir als nächstes spielen fängt sehr ruhig an, geht aber heftig zuende - Love". Als Zugabe gab es noch ein Lied des neuen Albums, dass "If" heißen wird. Ein wirklich toller Auftritt.
Die danach kommenden Electric Eels Shock sah ich nur mehr bis zur Hälfte, einerseits weil ich zu fertig war, andererseits weil sie nicht wirklich spannend waren. Allerdings hatten sie sehr viele Fans, die nur für die angereist waren. Jedoch - sobald Japaner mit Musik zu tun haben werden die Fans recht eigenartig, bisweilen überschminkt und Fans des Anime Stiles. Auch wenn die Band mit alledem wenig am Hut hatte.

Fazit: 10/10 Punkte
18.11.07 22:21


Truckfighters - 8 November, Arena

Der Abend begann so pünktlich, dass ich die erste von vier Bands des Abends fast ganz versäumt habe - The Durango Riot. Von den 3 Liedern die ich gehört habe will ich mir kein Urteil über die Band bilden, sie klangen ganz lustig, hatten aber, zumindest in diesen Liedern, keinen hohen Wiedererkennbarkeitswert.
Danach waren die Österreicher von Sundust dran, die einen zünftigen Stoner-Abend mit "Griaß eich" begannen. Vor dem Konzert habe ich gehört dass Sundust jetzt nicht mehr so toll sein sollen, da sie sie zu viel an Iron Maiden und Konsorten orientieren würden. Da ich sie zuvor nicht kannte kann ich nur sagen, dass ihr Auftritt eine solide Sache war.
Die Dritte Band - Hypnos 69 - fielen aus dem bisherhigen Rahmen. Lange Kompositionen, zum teil ruhig zum anderen sehr heavy zogen sich durch die Halle und verzauberten as Publikum. Mir ist der vergleich mit Porcupine Tree sofort eingefallen, auch wenn sie noch heftiger Bratende Riffs auffuhren. Nach ihrer Stund Spielzeig waren sie so bejubelt worden, dass sie sogar eine Zugabe spielen durften.
Schon recht spät begannen dann die Truckfighters als vierte und letzte Band, die Halle abzutragen. Der Boden in der Arena ist durchaus massiv und stabil, aber er hat bei den Basslastigen Riffs buchstäblich gezittert. Ein tolles gefühl, wenn einem der ganze Körper im Rhythmus vibriert, es reißt einen wirklich mit. Das ging nicht nur mir so sondern auch allen anderen Anwesenden und die "Betäubung" von Hypnos 69 schwang in ausgelassenes herumgespringe um.

Fazit: 9/10 Punkten
12.11.07 19:49


Alabama Thunderpussy, 7. November, Arena

Alsdenn, erste Band des Abends und des "Road Trip to Outta Space" Festivals, waren die Österreicher von Solrize. Gleich eine schöne Überraschung zu Beginn. Der Sound war ganz in Ordnung auch wenn man eigentlich kein Wort des Sängers verstehen konnte, aber solange der Bass so schön brummig ist konnte ich es verkraften, der Groove hat gestimmt. Nach dieser soliden Leistung habe ich mich dann auch dazu breitschlagen lassen für 5 Euro ihre erste Demo CD zu erstehen, weil man von so unbekannten Bands im Internet eigentlich nichts findet, Solrize es aber meinem ersten Eindruck nach wert waren, wieder gehört zu werden.
Kommen wir zu meiner Überraschung des Abends – Firebird. War auf ihrer neuen Platte ihr Sound doch recht dünn und so gar nicht Bassbetont haben die Soundtechniker hier ein Klangwunder vollbracht. Ich glaube nicht, dass Firebird je so einen dicken Sound hatten, ganz großes Kino! Außerdem verstanden es die drei Herren unter anderem mit einer Mundharmonika ordentlich Stimmung zu machen.
Alabama Thunderpussy, der erste Hauptakt, machten ihrem Rang im Line up alle Ehre, auch wenn fast schon zu viele Leute auf der kleinen Bühne herumstanden. Der Sound war mir leider etwas zu Glatt, der Bass war kaum betont. Aber ansonsten hat nichts an der Performance zu wünschen übrig gelassen.

Fazit: 8/10 Punkten
9.11.07 01:18


Ein paar Tips

Ich möchte kurz auf einige, meiner meinung nach herausragenden Alben hinweisen. Es kann sein das einige schon einmal hier erwähnt wurden, aber das macht nichts, man kann solche Alben nicht oft genug erwähnen.

Deaf Center - Pale Ravine
Ambient im wahrsten Sinne des Wortes, enthält den Übertrack "White Lake" der einer der schönsten ambient Songs ist, den ich kenne.

Mogwai - Mr. Beast & Government Commissions
Eigentlich könnte man von Mogwai alle Alben hier aufzählen aber diese beiden ragen für mich noch heraus. Mr. Beast war eines der drei top Alben 2006. Kein schlechter Song auf der ganzen Cd, dafür Kracher wie Auto Rock, Travel is Dangerous und Friend of the Night.

Dictaphone - M.=Addiction
Wieder Ambient, sehr ruhige Klangcollagen, perfekt zum lesen und lernen.

nest - nest
Ambient, hier komplett als Download erhältlich

Pole – R
Mein Einstieg in die minimal Electronic Welt, und der Zufall hätte mir keinen besseren Wegweiser schicken können.

swod – Gehen & Sekunden
Beide swod Alben sind herrausragende Meisterwerke, eines der drei Top Alben 2007. Ruhiges Piano mit kratzenden Collagen abgewechselt, höchstes Niveau.

dredg – leitmotif
Ihr erstes Album das noch am weitesten in die Richtung des früher durchgehaltenen Stiles geht, das man „Rapcore“ nennen könnte. Änleihe an Rage against the machine. Klingt alles sehr jammig.

If these Trees could Talk – If these Trees could Talk
Schöner Post Rock, berspielt, krachend, lange, instrumental.

Red Sparowes - Every red heart shines toward the red sun
Muss man gehört haben, kann man nicht beschreiben.

Scraps of Tape - This Is A Copy Is This A Copy
Wiederum Post Rock der richtig zum mitfühlen animieren kann.

Diese Liste wird fortgesetzt (werden müssen).
4.11.07 18:45


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